Interview mit unserem Oberbürgermeister Andreas Haas


Heute waren wir  Sophia, Anton, Robin, Tanja und Julia bei unserem Bürgermeister, um Ihn für unseren Blog zu interviewen. Als Fotograf war Alonso mit vor Ort gewesen. Seine genialen Bilder haben wir immer wieder zwischen die Fragen gesetzt. Auch Frau Konrad, eine Mitarbeiterin von Herrn Haas nahm am Interview teil. Im Vorfeld überlegten wir uns Fragen die uns sehr interessierten.

 

Sophia: Auf welche Schule sind Sie gegangen?

Herr Haas: „Ich bin auf ein paar Schulen gegangen, erst auf die Schule an der Kleinfeldstraße in Germering, dann auf das Karlsgymnasium in Pasing und dann noch auf die Berufsschule für Bankkaufleute in München Giesing.“

Sophia: Waren Sie in der Schule gut?

Herr Haas:“ Ja, ich war sicherlich nicht einer der Fleißigsten. Ich schätze so zwischen 2 und 3, wenn man es eher mit Noten bewerten will, eher so 2. Aber Ausreißer gab es nach oben und unten immer.“

Sophia: Was waren Ihre Lieblingsfächer?

Herr Haas: „Ähhhm, ich könnte dir sagen, was mir keinen Spaß gemacht hat, aber  im Gymnasium war es immer Erkunde, Biologie und auch Latein das mir Spaß machte.“

Sophia: Hatten Sie viele Freunde in der Schule und sind Sie immer noch mit ihnen befreundet?

Herr Haas: „Ja, es gibt sogar noch Klassenkameraden und Klassenkameradinnen aus der Grundschule. Mit vier bis fünf von Ihnen treffe ich mich noch heute.“

Sophia: Welchen Schulabschluss haben Sie?

Herr Haas:“ Ich habe das Abitur gemacht. Danach habe ich eine Banklehre gemacht und danach Jura studiert.“

Sophia: Welche Noten würden Sie ihrer Schule geben?

Herr Haas: „Meiner Schule, der Kleinfeldschule würde ich eine 1 bis 2 geben. Es war eine ganz tolle Zeit damals.“

Sophia: Wollten Sie schon als Kind Bürgermeister werden?

Herr Haas: „Nein! Also das kann ich ganz klar sagen. Ich weiß nicht, was ich alles werden wollte, aber es waren viele Berufe dabei. Aber als Kind habe ich mir noch keine Gedanken gemacht oder hab es schon wieder vergessen.  🙂 Als Jugendlicher da hatte ich viele Berufswünsche, Koch z.B..  Erst mit 18-19 Jahren habe ich mich für Politik interessiert. Vor allem für die Politik, die einem vor Ort begegnet.“

Sophia: Was ist Ihr Lieblingsessen?

Herr Haas: „Das ist ein guter Punkt bei mir. Ich habe sehr viele Lieblingsessen. Also das geht los von Wiener Schnitzel, Lamm vom Spieß oder einfach Spaghetti. Also mit Essen kann man mich immer haben, weil ich esse eigentlich Alles sehr gerne.“

 

 

Robin: Was ist Ihr Lieblingstier?

Herr Haas: „Da könntest du dreimal raten, dann kommst du garantiert drauf. Ist ein bisschen schräg, aber ich heiß mit Nachnamen Haas!?“

Robin: Dann ist es glaub ich der Hase!

Herr Haas: „Sehr gut! Mit kleiner Hilfe! Ich weiß nicht ob man da von Lieblingstier sprechen kann, aber meine Kinder haben schon seid sie klein sind Hasen. Ich habe auch ein größeres Aquarium zuhause. Ich hätte auch gerne einen Hund, wenn dann müsste es ein ganz großer Hund sein, z.B. eine Tibet-Dogge oder ein Neufundländer. Aber nachdem ich nicht so viel Zeit habe mich um ein Tier zu kümmern, geht des halt ganz einfach nicht.“

Robin: Was ist Ihre Lieblingsfarbe?

Herr Haas: „Hab ich eine Lieblingsfarbe?…………………………….. blau.

Robin: Machen Sie Sport?

Herr Haas: „Das ist eher der wunde Punkt! Ahm ……. wenig wobei, einmal in der Woche gibt es einen festen Sportmorgen bei mir. Da geh ich zuerst mit meiner Frau walken, so drei bis vier Kilometer und anschließend gibt es noch ca. eine halbe Stunde verschiedene Kräftigungs- und Stärkungsübungen.“

 

 

Robin: Haben Sie ein Auto?

Herr Haas: „Ja, ich hab ein Auto. Wenn du mich als Oberbürgermeister fragst, hab ich einen Elektro-Smart als Dienstwagen und wenn du mich privat fragst, haben wir einen  VW- Sharan.“

Robin: Wohnen Sie in einer Wohnung oder einem Haus?

Herr Haas: „Ich wohne in einem Haus. Das haben wir angefangen zu bauen als ich noch mitten im Studium war, kurz bevor wir geheiratet haben.“

Robin: Von wem kam die Idee Bürgermeister zu werden?

Herr Haas: „Die kam von mir! Diese Idee nehme ich für mich in Anspruch. Ihr müsst wissen ich war vorher schon ein paar Jahre im Gemeinderat, da bin ich 1990 gewählt worden, dann wurde es der Stadtrat, weil Germering ja zur Stadt geworden ist und konnte also schon als Gemeinderat dort oben im Sitzungssaal mit verfolgen, wie meine Amtsvorgänger so Stadtpolitik gemacht haben. Im Laufe der Jahre hab ich mir gedacht, was die können, das kannst du auch. Mir hat es Spaß gemacht Politik zu machen, ich hab mir angeschaut, was die Vorherigen so machen und gedacht, jawohl des könntest du auch. Dann hab ich bei mir in der Partei gesagt: So liebe Freunde, wenn wieder Wahlen sind, würde ich gerne zum Bürgermeister kandidieren.“

Robin: Hat Ihre Familie Sie bei ihrem Aufstieg zum Bürgermeister unterstützt?

Herr Haas: „Also, ich weiß nicht ob es tatsächlich ein Aufstieg war. …… Das ist ein Beruf der wahnsinnig viel Spaß macht und den ich mir eingebildet habe.  Aber zurück zur Frage. Ja, meine Familie hat mich sehr dabei unterstützt. Du brauchst sehr viel Verständnis von der Familie, weil sie auf sehr viel verzichten müssen, vor allem auf  Zeit.“

Robin: Was muss man machen um Bürgermeister zu werden?

Herr Haas:“Um Bürgermeister zu werden, brauchst du erst einmal ein bestimmtes Alter. Du musst mindestens 18 Jahre alt sein und dann kannst du zum Bürgermeister kandidieren. Kandidieren kannst du, wenn du von deiner Wählergruppe, das kann z.B. eine Partei sein vorgeschlagen wirst, dass heißt nominiert. Anschließend wird die Nominierung gemeldet bei der Stadt und dann kandidierst du mit anderen Kandidaten zum Bürgermeister.

 

 

Anton: Warum wird das ganze Kreuzlinger Feld zugebaut, aber der Spielplatz am Volksfestplatz noch nicht repariert?

Herr Haas: „Also das sind jetzt unterschiedliche Fragen! Der Spielplatz ist deswegen noch nicht in Angriff genommen worden, weil des Wetter noch nicht danach war. Aber der Spielplatz wird in Angriff genommen. Am Kreuzlinger Feld hat der Stadtrat vor über zehn Jahren einen Flächennutzungsplan beschlossen, damit die in Germering für Wohnungen genutzt werden können. Da sollen allerdings nicht nur Wohnungen hinkommen sondern auch Spielfläche, eine Schule und Kindertagesstätten. Germering ist sehr kompakt, dies wollen wir erhalten, in dem wir nicht noch weiter nach außen bauen, sondern auch die dafür vorgesehenen Flächen nutzen.  Zum Bau am Kreuzlinger Feld ist noch nichts Konkretes entschieden.“

Anton: Wie ist Ihr Tagesablauf und welche Aufgaben gehören zu Ihrem Amt?

Herr Haas: „Wenn man mal des Thema Aufstehen, Duschen, Frühstücken weg lässt, dann versuche ich in der Regel so um acht Uhr im Büro zu sein. Am Freitag bin ich zu meiner Frühsprechstunde schon um sieben Uhr da. In der Früh schau ich mir die Post an die eingeht.  Dann geht es mit den Terminen los. Das können Besprechungen sein mit dem Büro, was ist passiert oder was passiert diese Woche noch. Dann gibt es Gespräche mit den Amtsleitern z.B. Bauamt oder bei den Stadtwerken, der Stadthalle oder es kommen z.B. 4.Klassen zu mir, die sich auch dafür interessieren, was ein Bürgermeister macht oder Austauschschüler oder ich geh zu Besuchen oder zum Gratulieren. Aber es gibt einen ganz engen Rahmen. Im Gesetz,der sogenannten Gemeindeverordnung steht, was ein Bürgermeister darf und was er kann. Dazu gehört z. B. das er die Sitzungen des Stadtrates einberuft, das er diese Sitzungen leitet, das er die Beschlüsse die der Stadtrat fasst umsetzt, das er Verträge unterschrieben darf, dies darf nicht jeder hier im Haus und das er ansonsten auch die Stadt nach außen repräsentiert. Dies sind die Aufgaben eines Bürgermeistern. Ein bunter Strauß an Aufgaben.“

Anton:Gefällt Ihnen ihr Arbeitstag?

Herr Haas: „Ja, mir gefällt er sogar sehr gut! Jetzt fragt mal eure Eltern, ob ihnen der Arbeitstag gefällt, dann werden die sagen: Ja meisten schon, aber es gibt auch Tage, die sind nicht so lustig, die gibt es bei mir auch. Aber mir gefällt die Aufgabe schon.“

Anton: Wann beginnt Ihre Arbeit und wann endet sie?

Herr Haas: „Ja, um acht Uhr schaue ich, dass ich im Büro bin und am Freitag schon um sieben Uhr. Wann mein Arbeitstag endet kann ich nicht so genau sagen. Das kann mal schon gegen 16.00 Uhr sein, ist aber eher selten der Fall,  aber meistens endet mein Arbeitstag um 18.00 Uhr.  Wenn Sitzungen sind auch zwanzig Uhr und bei Veranstaltungen auch mal 22.00 Uhr abends. Am Wochenende gibt es auch Termine. Zur Beruhigung, ich hab auch Urlaub.“

Anton: Zu welcher Partei gehören Sie?

Herr Haas: „Ich bin Mitglied der CSU. Aber als Bürgermeister hat man die Aufgabe, die unterschliedlichen Meinungen der Parteien, auszugleichen“.

Anton: Wie lange sind Sie schon Bürgermeister?

Herr Haas: „Ich bin Bürgermeister seit dem 1.Mai.2008. Also 10 Jahre.“

Anton: Wie lange sind sie noch Bürgermeister?

Herr Haas:“Gewählt bin ich jetzt mal noch bis 2020.“

Anton: Möchten Sie noch eine weitere Amtszeit machen?

Herr Haas: „Ja, ich würde gerne eine weitere Amtszeit machen.“

Anton: Warum werden in Kinderkrippen in Germering keine Kinder unter einem Jahr aufgenommen?

Herr Haas: “ Das kann ich dir leider auswendig nicht sagen, da werde ich mich aber gerne bei meinem Amtsleiter Herrn Rattenberger erkundigen und dir eine Antwort zukommen lassen.“

 

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Haas, dass er sich Zeit für uns genommen hat, um unsere Fragen zu beantworten.

 

 

 

Sophia: „Ich fand es sehr schön und es hat Spaß gemacht!“

Robin: „Ich fand es sehr interessant den Bürgermeister gegenüber zu sitzen und Ihm Fragen zu stellen!“

Anton: „Ich fand es toll das wir dem Herrn Haas so viele Fragen stellen konnten! Auch sonst war es sehr schön!“

 

 

 

Öffnungszeiten

In der Schulzeit:
Mo – Do: 9:30 – 17:30 h
Fr: 9:30 – 17:00 h

Abholzeiten:
Mo – Do: 16:00 – 16:10 h
und 17:00 – 17:30 h

Fr: 14:00 – 14:10 h
und 16:30 – 17:00 h

In den Ferien, d.h. Faschings-, Oster-, Sommerferien (Anmeldung erforderlich)
Mo – Fr: 8:00 h – 17:00 h

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